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Das DÖRNBERG. FAQ.

1. Lage

Wo genau befindet sich der Standort Das Dörnberg in Regensburg?

Das DÖRNBERG wird in den kommenden Jahren als das Herzstück von Regensburgs Inneren Westen zu verstehen sein, nur wenige Gehminuten von der historischen Altstadt entfernt. Es erstreckt sich mit einer Gesamtfläche von 25 Hektar von der Kumpfmühler Brücke im Osten bis hin zur Dechbettener Brücke im Westen, von der Bahnstrecke im Süden bis zur Friedrich-Niedermayer-Straße/Ladehofstraße im Norden. Wo bis vor kurzem noch weitgehend ungenutzte Hallen und Wildwuchs zwischen stillgelegten Gleisen das Bild prägten, erhält Regensburg in den kommenden Jahren ein neues und vielfältiges Stadtquartier.

Die attraktive Lage zeichnet sich besonders durch die Fußläufigkeit zur Regensburger Altstadt und die unmittelbare Nähe zum Dörnbergpark aus. Auch überregionale Ziele sind durch die gute Anbindung an die Autobahnen A 93 und A 3 schnell zu erreichen.

Mit der Realisierung des Projekts „Das Dörnberg“ geht ein Ausbau der städtischen Infrastruktur im gesamten Inneren Westen einher, was die Standortattraktivität für Wohnen, Arbeiten und Naherholung weiter erhöht.

Kennzahlen zum Areal:

  • Größe des Umgriffs des Bebauungsplanes: ca. 250.000 m²
  • Luftlinie zur Altstadt: ca. 400 m
  • (Grün-)Fläche für Naherholung/Sportanlagen: ca. 42.000 m²

2. Wohnen

Wie viele Menschen werden hier einmal wohnen?

Rund 2.700 Bewohner soll das DÖRNBERG einmal haben –  und zwar jeden Alters und in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen: Studenten und Familien, junge und ältere Paare oder Alleinstehende.

Wohneinheiten:

  • Anzahl: ca.1.100
  • Größe: Zwischen ca. 39 und ca. 214 m²
  • Anteil sozial geförderter Wohnungen: 15% (über gesamtes Areal verteilt)
Welche Wohnformen wird es geben?

Im 1. Bauabschnitt, dem Georgenhof, werden rund 300  Wohneinheiten entstehen. Es werden 1,5- bis 5-Zimmer-Wohnungen mit einer Fläche von ca. 39 m² bis ca. 151 m² und Stadthäuser mit ca. 200 bis 214 m²  Wohnfläche. Alle Wohneinheiten verfügen über Freiflächen in Form von Balkonen, Dachterrassen oder Loggien. Erdgeschosswohnungen und Stadthäuser haben im Regelfall private Gärten. Alle Gebäude werden mit Flachdächern versehen, die extensiv begrünt werden. 

Das Besondere für die Bewohner ist, dass bei der Gestaltung des Quartiers möglichst viel Frei- und Grünfläche mit hoher Aufenthaltsqualität entsteht. Dies gelingt einerseits,  wenn z.B. Verkehrswege –  vor allem für PKWs und die Zufahrten zu den Tiefgaragen –  gebündelt werden. Andererseits gewährleisten größere Baueinheiten mit 3- bis 5-geschossigen Mehrfamilienhäuser und den Stadthäusern entsprechend größere Freiflächen zwischen den Gebäuden.


3. Nahversorgung

Braucht Regensburg wirklich noch mehr Geschäfte?

Die BBE Handelsberatung führte 2013 eine Markt- und Standortanalyse durch, um das Potenzial eines möglichen Quartierzentrums als zukünftigen Einzelhandelsstandort zu erforschen. Auf den ersten Blick scheint Regensburg insgesamt genügend Geschäfte zu haben. Die Studie ergab aber, dass speziell der Innere Westen mit Einzelhandel für den täglichen Bedarf unterversorgt ist. In diesem Gebiet fehlt eine Verkaufsfläche, die nun mit dem Dörnbergforum vervollständigt wird.

Was kommt noch ins Dörnbergforum?

Auf ca. 18.500  m² Geschossfläche werden neben dem Einzelhandel, Drogerien und Geschäften des täglichen Bedarfs noch Trend-Gastronomie, ein Fitnessstudio und ein 3*- Hotel mit ca. 142 Zimmern integriert. 

Neben der Nahversorgung fällt dem Dörnbergforum die Funktion als Tor zum Viertel und Verbindung zur Altstadt zu. Außerdem spielt es eine wichtige Rolle bei der Prägung des Quartiers: Es ist das lebendige Geschäftszentrum und ein attraktiver zentraler Treffpunkt im DÖRNBERG.


4. Verkehr

Warum gibt es keine Verkehrserschließung parallel zur Bahntrasse im Süden des Geländes, sondern über den Ausbau der Ladehofstraße?

Der Planungsprozess hat gezeigt, dass mehrere Argumente gegen eine Südtrasse und für den Ausbau der Friedrich-Niedermayer-Straße/Ladehofstraße sprechen. Darunter fallen die Minimierung der öffentlichen Verkehrsflächen und die gleichzeitige Sicherung eines höheren Grünflächenanteils. Durch die verkehrsberuhigte Gestaltung im DÖRNBERG selbst lassen sich Fuß- und Radwege unabhängig vom Kraftfahrzeugverkehr führen.

Der Ausbau der Friedrich-Niedermayer-Straße/Ladehofstraße im Norden ist außerdem zum einen für eine Buserschließung im Rahmen des ÖPNV, zum anderen für die sinnvolle Vernetzung, z. B. durch die Lage der geplanten Kindertagesstätte und kleineren Dienstleistern notwendig. Insgesamt entspricht die jetzige Lage der Ladehofstraße im Vergleich zur Südtrassen-Lösung einer ökonomischeren Nutzung als Sammelstraße mit beidseitiger Bebauung.


5. Lärmschutz

Welche Lärmschutzmaßnahmen sind vorgesehen?

Das neue Quartier wird durch effektive Maßnahmen vor Lärm geschützt. Zentrales Element wird ein bis zu etwa 8 Meter hoher und begrünter Lärmschutzwall sein. Ein vorgelagerter Landschaftspark schafft visuell und akustisch Abstand zwischen Wohnbebauung und Bahnlinie und bietet als attraktiv gestaltete Grünfläche hohe Aufenthaltsqualität. In Verbindung mit der weitgehenden Autofreiheit innerhalb des Quartiers wird man im DÖRNBERG gesund und geschützt wohnen können.


6. Naherholung

Welchen Freizeitwert bietet das Quartier und was steckt hinter dem Prinzip der „Grünen Finger”?

Gemeinsam mit dem Lärmschutzwall wird gleich im 1. Bebauungsabschnitt ein großzügiger Landschaftspark umgesetzt, der etwa ein Viertel des Gesamtareals einnimmt. Die Grünflächen können also bereits während der Bauphase von den gegenwärtigen und den zukünftigen Anwohnern im Viertel für Freizeitaktivitäten und Entspannung genutzt werden. Die sogenannten „Grünen Finger“ bezeichnen die Naherholungsflächen, die sich vom Landschaftspark ins Quartier bis zur Bestandsbebauung in die Ladehofstraße ziehen.


7. Historie

Was ist bisher im Projektverlauf geschehen?

Schon zwischen 2007 und 2012, als sich das ehemalige Bahnareal noch im Besitz der Aurelis befand, begannen die Planungen zur Bebauung der Fläche, wobei durch verschiedene Veranstaltungen und Workshops auch Bürgerinteressen eingebracht wurden. Im Juni 2012 erwarb schließlich die Dörnberg-Viertel Projekt GmbH den Grund. Nach der Überarbeitung des Bebauungsplans, der Beteiligung der Öffentlichkeit gem. § 3(1) BauGB und der Beteiligung der Behörden gem. § 4 (1) BauGB wurde der inhaltlich vertiefte Bebauungsplanentwurf am 16.09.2015 im Regensburger Stadtrat gebilligt. In 2016 erfolgte die Baurechtschaffung und der Baustart durch einen offiziellen Spatenstich auf dem Areal.

2007:

  • Bürgerveranstaltungen
  • Information der Öffentlichkeit
  • Start der Internetseite www.regensburg.de/innerer-westen
  • Stadtteilspaziergang

2009: 

  • Veröffentlichung Zwischenergebnisse Rahmenplanung

2010: 

  • Veröffentlichung Endergebnisse Rahmenplanung
  • Informationsveranstaltung

2011: 

  • Vorstellung der Wettbewerbsergebnisse
  • Anwohnerworkshop Gestaltung Ladehofstraße

Ab 2012: 

  • Möglichkeit für Bürger, Ideen/Anregungen einzureichen

06/2012: 

  • Kauf des Areals durch die Dörnberg-Viertel Projekt GmbH

2012:      

  • Prospekt mit Details zum damaligen baulichen Konzept von der Aurelis
  • Info-Flyer für die Anwohner
  • Website www.das-doernberg.de
  • Kommunikation des aktuellen Status auf der Website www.haupt-immobilien.de

04/2013:          

  • Interview von Hubert Haupt in Newsletter des Immobilienreport München

11/2013:

  • Beteiligung der Öffentlichkeit gem. § 3(1) BauGB (28.10.2013 bis 27.11.2013)

2014: 

  • Satzungsbeschluss und Veröffentlichung des Bebauungsplans

2015:

  • Zweite Bürgerbeteiligung
  • Billigungsbeschluss
  • Unterzeichnung des städtebaulichen Vertrags

2016: 

  • Vertriebsstart und Eröffnung des Showrooms
  • Baurechtschaffung
  • Baubeginn mit offiziellem Spatenstich
  • Übergabe der archäologischen Funde an die Stadt Regensburg

8. Planung

Wie sehen die zukünftigen Planungen aus?

Nach Baurechtschaffung begann Ende 2016 der Bau von Dörnbergforum und Georgenhof als 1. Bauabschnitt. In 2017 wird dort die Grundsteinlegung erfolgen. Der Bau für die weiteren Abschnitte Johannes- und Karolinenhof wird zeitversetzt in 2017 bzw. 2018 starten. Die Bezugsfertigkeit des 1. Bauabschnitts ist für 2018, die komplette Fertigstellung des Quartiers für das Jahr 2020 vorgesehen.